12.10.2008 Jungmusiker auf erstaunlichem Niveau

Bei einem stimmungsvollen Vorspielnachmittag unter dem Thema Musik bunt serviert präsentierten die Nachwuchsmusiker ihr Können.

Die Bläserjugend hat im Verbund mit eigenen Jugendlichen sowie den Bläserkits und einer Bläserklasse der Musikschule Hornberg das zahlreiche Publikum im Gemeindesaal mit einem Konzert auf tollem Niveau bestens unterhalten.



Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Stefanie Kern ging es sofort zur Sache. Die jungen Musikerinnen und Musiker wollten zeigen, was sie drauf haben und wie sie sich musikalisch weiterentwickelt haben.

Alois Huber, Dirigent der Trachtenkapelle und Ausbilder führte mit viel Detailwissen durch das kurzweilige Programm. Er verstand es, den Kindern das große Lampenfieber etwas zu nehmen und so waren am Schluss die Einzel-und Gruppenvorträge alle gut gelungen.















Das Klarinettentrio Nathalie, Lisa und Simone (von links) eröffneten mit dem Ländler aus der Klaviermusik von Peter Seeger das Programm.





Mit den Titeln Up on a Houstop und Suite Nr. 5 Presto zeigte Andreas, dass er seine Trompete schon recht gut beherrscht.

















Lena (links)und Katrin spielten auf ihren Querflöten einen schönen Rondo von Susato.





Simone an der Klarinette und Julian am Schlagzeug spielten mit Klavierbegleitung von Alois Huber das weltberühmte Stück My Way.

















Eine der Jüngsten, Monique, wagte sich an das bekannte Menuett von J.S.Bach





Janek entlockte seinem Bariton das Stück Together von John Debee, ...

















...während Nathalie auf ihrer nagelneuen Klarinette gekonnt und sehr versiert dem Publikum die Variationen aus Karneval in Venedig präsentierte.





Mit American Patrol zeigte Jonas, was er auf dem Es-Saxofon schon gelernt hat.

















Stefan war bei der Übung für DrumSet voll in seinem Element!





Claudia (links) und Nadine spielten das recht schwierige Three for two von James Rae.

















Stimmungsvoll wurde es dann beim nächsten Vortrag; Lisa spielte mit Klavierbegleitung auf der Klarinette die Romanze von Karl Bärmann.





Eugen spielt schon einige Jahre in der Trachtenkapelle, entsprechend routiniert spielte er das Hornist’s delight

















Mit With a lot of pep erfreuten das Klarinetten-Trio Nathalie, Lisa und Simone sowie am Schlagzeug Julian die Zuhörer.





Der Abschluss der Einzelvorträge wurde es dann richtig laut. Die beiden Schlagzeuger Peter und Julian zeigten mit dem Titel Double Flavour, was aus einem DrumSet alles herausgeholt werden kann.



Danach schlug die Stunde der Bläserklasse der Musikschule. Stadtmusikdirektor Walter Böcherer erklärte, dass die Kinder dieser Klasse seit einem Jahr in Ausbildung sind.

Seit 2005 gibt es diese Bläserklassen. Die überwiegende Mehrheit der Schüler machte bisher nach der zweijährigen Bläserklasse als Jungmusiker in den örtlichen Musikvereinen weiter.















Mit drei Stücken von John Higgins verstand es das Ensemble, das Publikum gut zu unterhalten.





Die Bläserkit’s, seit zwei Jahren in Ausbildung stellten sich dann mit anspruchsvolleren Titeln vor. Die Kits hatten Märsche, Blues-Stücke und auch temperamentvollen Rock im Repertoire.



Nach einer Zugabe war ein Jungmusikerkonzert auf erstaunlichem Niveau zu Énde



Bürgermeister Siegfried Scheffold äusserte sich sehr zufrieden über die Fortschritte in der musikalischen Ausbildung.



Stefanie Kern bedankte sich bei einigen Sponsoren; mit deren Hilfe konnte die Bläserjugend zwei neue Instrumente beschaffen und zwei weitere können nun generalüberholt werden



Ein Lob gilt allen Jungmusikern, die sich als Solisten oder auch in Gruppen mutig dem Publikum präsentierten!






 

5.-6. Juli Sandühlfest 2008 erfolgreich

In den letzten Tagen vor dem großen Sandbühlfest sind bei den Verantwortlichen verstärkte Aktivitäten im organisatorischen Bereich festzustellen. Gilt es doch, für die große open air Veranstaltung alles in die richtigen Bahnen zu lenken;

Da müssen mehrere Musikkapellen verpflichtet, große Mengen an Speisen und Getränke bestellt, unzählige Kleinigkeiten bedacht und vor allem, ca. 60 Helfer gefragt und eingeteilt werden.



Wenn das Wetter mitspielt, stellt sich der Erfolg ein, denn das Sandbühlfest ist für sein volkstümliches Unterhaltungsprogramm ebenso bekannt wie für seinen vortrefflichen Wirtschaftsbetrieb.

Das Wetter kann man auf einen kurzen Nenner bringen: am Samstag top, am Sonntag fast ein Flop.















Bei bestem Wetter hatte der Musikverein Hammereisenbach unter der Leitung von Thomas Rösch das Programm eröffnet.

Es war ein lauer Sommerabend, und der Festplatz voll besetzt....





....als die Tanzkapelle BUGGY, hier schon seit ein mehreren Jahren Garant für gute Tanzmusik, fleißig und unermüdlich zum Tanz aufspielte.



Begeistert zeigten sich einige Fans des Fußballclubs FC Aarau in der Schweiz von diesem großen Freiluftfest.

















Der gewohnt sehr umfangreiche Wirtschaftsbetrieb, der Sekt-und Weinprobierstand sorgten dafür, dass sich die Gäste wohlfühlten.



Im Bild Siegfried und Anneliese Duffner, die seit Jahrzehnten für knusprige Pommes frites sorgen.





Die als Jägermeisterbar dekorierte Bar war stark besucht und das Team hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Gäste bei Discomusik mit Cocktails und sonstigen Getränken zu versorgen.

















Zum ersten Mal war am Sonntag zum Frühschoppenkonzert der Musikverein Siegelau mit dem Dirigenten Thomas Dorer auf dem Sandbühl zu Gast. Diese Kapelle kam zu einem Gegenbesuch, nachdem im Mai diesen Jahres unsere Trachtenkapelle beim dortigen Frühlingsfest ein gelungenes Konzert gab.



Inzwischen hatte leider der Regen begonnen und alle überdachten Plätze wurden von den Gästen regelrecht gestürmt.

Bei den Veranstaltern sah man enttäuschte Gesichter, nachdem bereits im vergangenen Jahr das Regenwetter den ganz großen Festerfolg verhinderte.



Gottseidank dauerte der Regen nur eine knappe Stunde, so dass das Fest zwar etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber nicht gänzlich ins Wasser fiel.



Nach dem Regenguss füllte sich der Festplatz nochmals erfreulich und man sah bei den Verantwortlichen wieder freundliche Gesichter.

















Als nächste Kapelle spielte der Musikverein Schönenbach unter ihrem musikalischen Leiter Christof Hepting auf, ebenfalls eine neue Gastkapelle beim Sandbühlfest.

Die gediegene Blasmusik kam bei den Gästen sehr gut an.





Ein überaus seltener Anblick: bei der Kapelle Schönenbach bläst eine Frau die große Tuba!

















Den musikalischen Abschluss machte die befreundete Trachtenkapelle Gremmelsbach.

Mit ihrem Dirigenten Bernd Kienzler verstanden es die Musikerinnen und Musiker aus der Nachbarschaft mit toller Musik das Publikum auch zu späterer Stunde noch bestens zu unterhalten.





Hans Dieter und Elisabeth Neumann vom Trommler und Pfeifercorps Loverich-Floverich besuchten mit ihren Kindern am späten Sonntagnachmittag das Sandbühlfest.

Sie wurden herzlich und mit großem Hallo begrüßt.



Das Sandbühlfest 2008 hatte einen guten Verlauf, es war zum Glück trotz kurzzeitigem Regenschauer auch wirtschaftlich ein Erfolg; der riesige Aufwand hat sich gelohnt.



Allen mitwirkenden Kapellen, allen Helfern, dem Bedienungspersonal, allen Kuchenspendern, der Freiwilligen Feuerwehr und allen Gästen möchten wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön sagen.





 

31.5./ 7.6.2008 Polterabend und Hochzeit Melanie und Uwe

Wenn zwei Menschen, die engagierte Mitglieder in Vereinen und Institutionen sind, heiraten gibt es meistens ein ausgedehntes Fest.



Unsere Schriftführerin und Klarinettistin Melanie Bähr (geb.Kahl) und der Kommandant der Feuerwehr Niederwasser Uwe Bähr, der früher als Flügelhornist aktiv in der Kapelle mitwirkte, feierten am vergangenen Wochenende in der katholischen Pfarrkirche in Niederwasser ihre kirchliche Trauung.



Natürlich gehört dazu ein zünftiger Polterabend; bereits eine Woche zuvor ging im Gemeindesaal so richtig die Post ab.



Unter der großen Polterabend-Gästeschar waren sowohl die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle und die Feuerwehrkameraden des Bräutigams, auch die Buchenbronner Hexenmusik war mit ihren Instrumenten vertreten. Viele Freunde, Arbeitskollegen und Verwandte des Brautpaares gehörten ebenfalls zu den Gästen.

Beim Gemeindesaal traf man sich, um gemeinsam mit dem Brautpaar den Abschied vom Junggesellenleben zu feiern.















Hier war der geeignete Platz um so manches Porzellanstück aus Omas Geschirrschrank auf dem Boden zerschellen zu lassen als Zeichen des Glücks für den Ehestand.

Während des Brautpaar unverdrossen Scherben zusammenfegte...





...unterhielt die Trachtenkapelle unter Leitung von Patrick Herrmann die Anwesenden mit einigen Märschen.

















Die Vorsitzende Claudia Lauble-Plewa übergab zusammen mit Rupert Kienzler Melanie und Uwe ein von den Musikern hoffentlich gut gefülltes Sparschwein.





Im Gemeindesaal wurden alle bestens bewirtet.

Die Jazz-Tanzgruppe zeigte einen rassigen Tanz, der Stammtisch Die Kurzen hatte ein Theaterstück vom Untergang der MS Bähr mitgebracht....

















...und zu späterer Stunde spielten die Musiker der Buchenbronner Hexen in bewährter Art noch manches Musikstück.





Für die Einladung und für das tolle Fest bedanken wir uns bei Melanie und Uwe ganz herzlich.

















Nach dem Polterabend folgt natürlich die Hochzeit.



So auch am Samstag, 7.6.2008, als Melanie und Uwe in der katholischen Pfarrkirche in Niederwasser ökumenisch getraut wurden.



Die Musikerinnen und Musiker der Trachtenkapelle mit Dirigent Alois Huber holten das Brautpaar am Elternhaus der Braut ab...





... und geleitete die Hochzeitsgesellschaft mit Marschmusik zur Kirche.



Die Trauzeremonie wurde von der Trachtenkapelle mit den Stücken Highland Cathedral und Every thing I do. I do it for you und von der Gesangsgruppe des Vereins mit den Liedern Ich hab dich lieb und Bedingungslos musikalisch gestaltet. Die Tante der Braut sang das Ave Maria.















Nach dem Gottesdienst standen die Feuerwehrkameraden mit Strahlrohr, die Buchenbronner Hexen und die Arbeitskollegen Spalier, die Trachtenkapelle musizierte; die gesamte Festgesellschaft wurde zu einem Sektempfang eingeladen.

Das Brautpaar durfte viele gute Wünsche und Gratulationen entgegennehmen





Ein Erinnerungsbild durfte natürlich nicht fehlen.







Alle Musikerinnen und Musiker wünschen Melanie und Uwe alles Gute und eine glückliche gemeinsame Zukunft.





 

17.5.2008 Ehrenmitglieder auf Tour

Am Samstag, 17. Mai trafen sich die Senioren des Vereins mit ihren Partnern zum Ehrenmitgliederausflug 2008. Seit einer Reihe von Jahren gehört diese eintägige Exkursion auf privater Basis zum Jahresablauf dazu.

Auch die Ehepartner von bereits verstorbenen Ehrenmitgliedern sind jeweils eingeladen.













29 Personen bestiegen den Bus, der die frohgestimmte Reiseschar nach Endingen am Kaiserstuhl brachte.



Dort stieg der ehemals in unserer Kapelle aktive Musiker Horst Palmer zu und war den Tag über unser Reiseleiter.



Da er seit 9 Jahren in Endingen wohnt, kennt er den Kaiserstuhl mit seiner Entstehungsgeschichte natürlich ganz genau.

Er vermittelte während der Weiterfahrt viel Wissenswertes und Interessantes vom Weinbau und der Entstehungsgeschichte des Rheingrabens.





Das angesteuerte Ziel war Breisach. Ein Sektfrühstück im Anblick des Doms stärkte die reiselustigen Senioren.

















Dann ging es zum Hafen, eine Schifffahrt auf dem Rhein mit einer Schleusung in der großen Schleuse Vogelgrün stand auf dem Reiseprogramm.

Die meisten hatten eine solche Schleusung noch nie miterlebt und es war wirklich erstaunlich, wie schnell das große Schiff in der Schleusenkammer über viele Meter Höhe gehoben wurde.





Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ging die Fahrt nach Ihringen. Dort wartete schon ein ganz besonderes Transportmittel, der Buckelbuss; ein Traktor mit überdachtem Anhänger...

















....fuhr die Reisegruppe durch die Weinberge hinauf auf den Lenzenberg.



Von dieser Anhöhe hatte man einen grandiosen Ausblick bis Freiburg und Breisach. Im Rasthaus waren die Plätze für ein ausgezeichnetes Mittagessen reserviert.



Zu dieser Zeit setzte ein gewaltiger Regenschauer ein, der aber glücklicherweise mit Abschluss des Essens auch wieder aufhörte. In bester Stimmung bestiegen die älteren Herrschaften nochmals den Spezialbus, um sich wieder ins Tal hinabfahren zu lassen.





Mit dem Bus wurde sodann über steile und schmale Straßen der Kaiserstuhl durchquert und Endingen angesteuert.



Im Käsereimuseum wurde bei einer umfangreichen Führung sehr viel über die Herstellung von Käse in früherer Zeit erzählt und im Anschluss genoss man mit mehreren Sorten Käse noch eine feinen Grauen Burgunder vom Kaiserstuhl.





Horst Palmer ließ es sich nicht nehmen, eine kleine Führung durch seine jetzige Heimatstadt zu unternehmen.

Er hatte sich sehr gut vorbereitet und wusste über uralte Häuser, Kirchen, Stadtgeschichte, Fasnachtsbräuche und nach Venezuela ausgewanderte Endinger Bürger kurzweilig zu plaudern.



Die Zeit verging wie im Flug und nach einem herzlichen Abschied von Horst steuerten wir das letzte Ziel des Tages an; im Gasthaus zur Straußi in Buchholz wurde das Abendessen eingenommen, die Musikinstrumente ausgepackt und einige Stücke zum Besten gegeben.



Nach diesem schönen Abschluss ging es verspätet auf die Heimfahrt.



Alle genossen an diesem Samstag ein paar Stunden im Kreise der Ehrenmitglieder des Vereins in froher Stimmung.





Die Ausflügler auf dem Marktplatz in Endingen. Im Hintergrund das historische Rathaus.



Helmut Lauble versprach, dass auch zukünftig zu solchen Ausfügen eingeladen werden wird.



Er betonte in einer kurzen Ansprache, dass er mit solchen Unternehmungen die Verbundenheit der Ehrenmitglieder zum Musikverein stärken will.

Ein Dankeschön galt Horst Hummel und Helmut Braun für die Mithilfe bei der Organisation.



 

17. Mai 2008 Altmaterialsammlung













Nachdem die Altmaterialsammlung im vergangenen Jahr erfolgreich verlief, hatten sich die Verantwortlichen des Vereins entschlossen, auch dieses Jahr wieder eine Altmaterialsammlung durchzuführen. Gesammelt wurde Altpapier und jede Art von Metallschrott.



Am Samstag, 17. Mai trafen sich unter der Leitung von Rupert Kienzler die einzelnen Trupps am Sammelplatz und gingen nach einer letzten Besprechung bereits um 8.00 Uhr auf Tour.



Die Sammeltrupps suchten mit verschiedenen Fahrzeugen auch die Außenbereiche unserer Gemeinde auf, um die wieder sehr wertvoll gewordenen Altstoffe einzusammeln und der Wiederverwertung zuzuführen.





Die ersten Fahrzeuge kehrten schon bald mit vollen Anhängern zurück. Da wurde Papier angefahren,....

















....während diese Gruppe Papier, Blech und Schrott geladen hatte.





Der absolute Knüller war aber dieser Transport: ein ausgedienter alter Traktor ging seinen letzten Weg.

















Am Sammelplatz gab es bald alle Hände voll zu tun; das Papier und der Schrott musste in die bereitgestellten großen Container umgeladen werden.





Nach vielen Fahrten waren die Sammelcontainer recht gut gefüllt; der Organisator Rupert Kienzler und die Musiker waren über das Ergebnis zufrieden.



Viele Helfer waren nötig, um die Sammlung zügig und reibungslos durchzuführen, doch durch die gute Vorplanung gab es im Ablauf keinen Leerlauf und es klappte alles bestens.



Die Musikerfrauen sorgten dafür, dass die Männer keinen Hunger und Durst leiden mussten.



Am späten Nachmittag konnte die Aktion erfolgreich abgeschlossen werden.



Ein herzliches Dankeschön allen, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt hatten:

Baugeschäft Läufer, Jörg Hock; Markus Schwer, Rupert Kienzler, Franz-Josef Kaltenbach.




 

1.-4.Mai 2008 Partnerschaftsbesuch der Freunde aus Loverich-Floverich

Seit vielen Wochen wurde darüber gesprochen und ein ansprechendes Programm erstellt.

Nachdem der letzte Partnerschaftsbesuch in Niederwasser schon seit 13.-17. Mai 1999 zurücklag,

sollten die Freunde aus Loverich-Floverich an den Partnerschaftsbesuch 2008 gerne zurückdenken.



Und dann war es soweit; am 1. Mai 2008 traf der Bus aus Baesweiler mit 44 Personen in Niederwasser ein.















Die Musiker/innen aus Niederwasser waren bei der ersten Begrüßung zahlreich vertreten und es gab ein großes Hallo; waren doch seit dem letzten Besuch in Niederwasser schon 9 Jahre vergangen!



Die Reisegesellschaft stärkte sich im Gasthaus Rössle bevor am Nachmittag am Bus die Zimmerverteilung erfolgte.

Da einige Besucher etwas außerhalb untergebracht waren, wurde ein Fahrdienst organisiert, der über die gesamte Besuchsdauer bestens funktionierte.





Abends traf man sich im Gemeindesaal des Vereinshauses, um bei einem gemeinsamen Abendessen das Wiedersehen zu feiern.



Die Trachtenkapelle mit Dirigent Alois Huber begrüßte die Gäste musikalisch, bevor die Vorsitzende Claudia Lauble-Plewa ihr offizielles Grußwort sprach.
















Nach einem ersten Beschnuppern war der Bann gebrochen und die alte Vertrautheit aus früheren Besuchen wieder vorhanden.



Es gab ein schmackhaftes Essen und nach dem Verzehr eines großen Dessertbüffets trat Marion und der Ortsvorsteher von Loverich-Floverich in zünftiger Kleidung als schottische Dudelsackspieler auf und unterhielten die Gäste mit einigen Schottischen Ohrwürmern.



Beim Amazing Grace sangen Ute und Erich einen der Erfolgstitel unseres Jahreskonzertes 2008 mit.





















Das war zugleich die Einleitung zur gegenseitigen Geschenkübergabe.

Heinz Jungbluth, der Vorsitzende des Trommler -und Pfeifercorps überreichte ein speziell für diesen Besuch angefertigtes Gemälde...





... unser Geschenk war eine holzgeschnitzte Tuba mit dem Bild einer Trachtenträgerin.



Bei angeregter Unterhaltung vergingen die Stunden wie im Fluge und erst spät in der Nacht gingen die Lichter aus.















Am Freitagmorgen fuhren die Gäste mit einigen einheimischen Begleitern ins benachbarte Frankreich. Dort wollte man das bekannte Elsässische Weindorf Riquewihr besuchen.



Als mittelalterliches Städtchen gehört Riquewihr zu den schönsten Dörfern Frankreichs.



Eine Stadtführung mit einem kundigen Führer brachte Interessantes, Historisches und auch Unerwartetes zutage.

Mit ihren Fachwerkhäusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert bildet das Stadtbild eine außergewöhnliche architektonische Einheit.



In Beblenheim wurde ein Weinkeller besichtigt, die anschließende Weinprobe fiel leider etwas kurz aus.



Die Rückfahrt erfolgte durch das Elsaß und am Kaiserstuhl entlang, die besten Weinanbaugebiete der Region.





Der Stadtführer verstand seinen Job!

















Für das Abendessen waren im Hotel Schöne Aussicht für Gastgeber und Gäste Plätze reserviert.





Die Lovericher Musiker packten Ihre Instrumente aus und gaben, aus Rücksicht auf schon schlafende Hausgäste, leider nur einen kurzen Einblick in ihr musikalisches Können.

Auch hier wurde es ein sehr später Feierabend.



















Der Samstag war für den Besuch des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof im benachbarten Gutach reserviert.



Von einer Führerin wurde die Geschichte dieser historischen Gebäude sehr lebendig und kurzweilig dargestellt und viel Wissenswertes vermittelt.

Es war für die Nordländer spannend zu erfahren in welchen einfachen Verhältnissen ein Schwarzwaldbauer früher leben musste.

Der Vogtsbauernhof war immerhin bis zum Jahre 1963 bewohnt.



Für einen kurzen Besuch auf der Schwarzwälder Sommerrodelbahn war ebenfalls noch Zeit eingeplant.



Nach der Rückkehr hieß es für die Gäste: rein in die Uniform, ein Platzkonzert in Hornbergs neuer Stadtmitte war angesagt.















Bei herrlichem Sonnenschein lauschte eine große Menschenmenge dem Konzert des Tommler-und Pfeifercorps unter der Leitung von Albert Bartschat.

Den Musikern machte es Spaß, auf diesem wunderschönen Platz vor so großem Publikum zu spielen.



Das Stück Highland Cathedral wurde von Marion als Solistin mit dem Dudelsack ausgezeichnet dargeboten.



Es war dies das erste Musikkonzert auf dem neu gestalteten Bärenplatz. Die Zuhörer freuten sich über die im Schwarzwald ungewöhnlichen Klänge und belohnten die in akkuraten Uniformen aufspielenden Musiker mit großem Applaus.



Abends trafen sich dann alle im Gasthaus Rössle. Die Stimmung war bestens und die langjährigen Bekanntschaften und Freundschaften wurden wieder neu gestärkt.





















Wie immer bei einem Besuch nahte am Sonntag der Abschied. Man traf sich zu einem zünftigen Frühschoppen im Gemeindehaus...





...und als Mittagsimbiss wurde eine Bayrische Spezialität serviert: Weißwürste mit Brezel und süßem Senf.



Das richtige Essen der Weißwürste wurde vom Dirigenten der Trachtenkapelle Niederwasser, Alois Huber, einem richtigen Bayer, den Gästen erklärt.

















Nach dem Essen folgte dann der Abschied. Mit musikalischen Klängen versuchten die Musiker aus Niederwasser, den Abschiedsschmerz etwas abzumildern.



Heinz Jungbluth und Claudia Lauble-Plewa, die Vorsitzenden der beiden Vereine sprachen einige Abschieds- und Dankesworte; nach herzlichen Verabschiedungen stiegen die Gäste....





... in den von unseren Musikerfrauen mit Bratwürsten, Brezeln und Girlanden geschmückten Bus.





Die Tage vergingen wie im Fluge, man versprach sich ein Wiedersehen und dieses Versprechen wird sicher irgendwann eingelöst.

Unter Musikklängen und Abschiedswinken für der Bus dann los.





Unsere Freunde begaben sich auf einen langen Heimweg, wohlbehalten kamen sie spätabends in Baesweiler an.



Ein herzliches Dankeschön allen, die Gäste aufgenommen und die für den reibungslosen Ablauf des Besuches gesorgt haben.







 

19.4.2008 Jahreskonzert 2008; Ehrungen und Verabschiedung

Ein Jahreskonzert ist immer ein besonders würdiger Anlass, verdiente aktive Mitglieder für besonderes Engagement zu ehren.

So gab es auch beim Jahreskonzert 2008 für Musiker hohe Ehrungen.













In der Stadthalle Hornberg durften drei Nachwuchskräfte das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in Bronce entgegennehmen.



Die Vorsitzende der Bläserjugend, Stefanie Kern übergab die Auszeichnung an Lisa Raißle (von links), Stefan Kammerer und Julian Laages.



Sie lobte die Jungmusiker für die bestandene Prüfung und ihre Stellvertreter Martin Feiertag und Dominik Schwer überreichten neben der Anstecknadel auch Urkunde und ein persönliches Geschenk vom Verein.



Julian Laages und Stefan Kammerer hatten an diesem Konzert ihren ersten Auftritt im Schlagzeugregister der großen Kapelle und sie machten ihre Sache ganz hervorragend!!





Die erfolgreichen Jungmusiker Lisa Raißle, Stefan Kammerer, Julian Laages und die Vorsitzenden der Bläserjugend.

















Jörg und Bernadette erhielten mit herzlichen Dankesworten ein Abschiedsgeschenk; die Musiker dankten íhnen mit langem Beifall.



Nach 28 sehr engagierten Jahren verließ Bernadette Gießler-Bächle aus persönlichen Gründen die Kapelle.



Sie war erste Klarinettistin, arbeitete einige Jahre in der Vorstandschaft mit und war viele Jahre Ausbilderin.



Auch nach ihrem Wegzug aus Niederwasser nach Unterharmersbach und später dann nach Bad-Peterstal zählte sie zu den zuverlässigen Musikerinnen.

In den vergangenen neun Jahren legte sie über 20.000 Kilometer zu Proben und Veranstaltungen zurück.



Dafür wurde Bernadette von der Vorsitzenden ganz besonders gelobt.



Jörg Hock verlässt nach 17 jährigem Mitspielen im Schlagzeugregister die Kapelle aus beruflichen Gründen.

Aufgrund seiner Tätigkeit als selbstständiger Unternehmer ist es im zeitlich leider nicht mehr möglich, die Proben zu besuchen.









Bürgermeister Siegfried Scheffold (von rechts) und Vorsitzende Claudia Lauble-Plewa sowie ihr Stellvertreter Rupert Kienzler (vierter von links) zeichneten langjährige Musiker aus.



Von links: Helmut Kahl mit Ehefrau Monika sowie Erich Kaltenbach mit Ehefrau Gertrud wurden für 40 Jähriges Musizieren mit der Goldenen Ehrennadel des Blasmusikverbandes ausgezeichnet.



Beide wurden für ihr langjähriges Musizieren und für ihre vielfältigen Tätigkeiten vom Musikverein zum Ehrenmitglied ernannt.



Helmut Kahl war 16 Jahren zweiter Vorsitzender und zeitweilig Ausbilder,

Eich Kaltenbach ist der Tontechniker des Vereins und war viele Jahre Ausbilder der Jungmusiker.



Hubert Läufer mit Friedel Moll sowie Karl-Georg Läufer mit Beate musizieren seit 30 Jahren im Verein und zeichnen sich durch große Zuverlässigkeit bei vielerlei Aktivitäten aus.



Alle erhielten ihre verdiente Ehrung, die Lebenspartnerinnen als Dank einen Blumenstrauß.

Die Kapelle spielte für die Geehrten den Marsch Alte Kameraden.



Herzlichen Glückwunsch von allen Musikern!

 

19.4.2008 Ein Konzertabend very British - Jahreskonzert 2008

Der Konzertabend very British zeigte in der Hornberger Stadthalle einen gelungenen musikalischen Querschnitt durch landschaftlich beeindruckende Schönheiten, alte Traditionen und auch weltberühmte Persönlichkeiten.



Unter ihrem Dirigenten Alois Huber verstand es die Trachtenkapelle ganz vortrefflich, diese englische Atmosphäre einem großen Publikum auf hohem Blasmusikniveau zu präsentieren.













Very British gab sich nicht nur das Musikprogramm, sondern auch das gesamte Ambiente in der Stadthalle.



Beim Eröffnungmarsch Pomp and Circumsdance No.1, den sich König Edward VII zur Krönung gewünscht hatte, wehte die englische Flagge nicht auf dem Dach sondern grüßte von der Leinwand.



Die Konzertstücke wurden optisch verstärkt durch herrliche, auf eine Großleinwand gebeamte Bilder von London, den königlichen Schlössern und den wunderschönen Highlands.





Das Ambiente des gesamten Abends war very British, von Ute Löffler mit ihrem Team perfekt geplant.



Mit der Highland Rhapsodie ging die Reise weiter ins Schottische Hochland und mit Lord Tullamore gelang der Sprung hinüber nach Irland.



Sehnsuchtsvoll intonierten die Posaunen die weinerliche Melodie vom singenden Sand, das Orchester beschrieb die Großartigkeit des Highlands musikalisch sehr eindrucksvoll!















Alois Huber führte seine Musiker mit sicherem Dirigat.



Nach den Ehrungen (separater Bericht) und einer Pause durchbrach er unschlagbar und galant die faszinierenden Landschaftseindrücke: James Bond 007, komponiert von Johan de Mey. Die Filmmelodien und die bekanntesten Bond – Girls waren sowohl ein Ohren- als auch ein Augenschmaus.



Das London der 20er Jahre war mit Audrey Hepburn und Rex Harrison und Melodien aus My fair Lady präsent.



Eindrucksvoll unterstrichen die Flügelhörner, Trompeten und Saxofone im Dialog die sich abzeichnende Liebesbeziehung der beiden.

















Zwei Höhepunkte hintereinander sorgten dann beim Publikum für wahre Beifallsstürme.



Highland Cathedral, mit einer stilecht in Schottenröcken auftretenden Abordnung der Caverhill Guardians....





....und dem von Ute Löffler und Erich Kaltenbach einfühlsam gesungenen Amanzing Grace, auf das sich insgeheim viele der Besucher den ganzen Abend gefreut hatten.

Der eigentümliche Klang der Dudelsäcke machte den Streifzug durch England vollends perfekt.



Aus Liverpool machten sich einst die Beatles auf, mit ihrer Musik die Welt zu erobern. Ihre erfolgreichsten Hits hat M. Sweeney zu einem sehr gefälligen Titel Music of the Beatles zusammengefasst.



Mit dem 1898 komponierten Marsch Sons of the Brave waren die Musiker an dem letzten Titel angelangt. Alois Huber und seine Musiker ernteten den verdienten Applaus, das Publikum gab keine Ruhe und wollte Zugaben.



Noch einmal erklangen die Dudelsäcke!





Auf besonderen Wunsch sangen Bernadette Gießler-Bächle, Ute Löffler und Erich Kaltenbach An Angel von der Kelly Family.



Lang anhaltender Beifall der vielen Besucher war der Lohn für einen gelungenen, nicht alltäglichen Konzertabend.









 

7.3.2008 Probenwochenende mit sechs Dirigenten

Die Trachtenkapelle Niederwasser veranstaltet am 19. April 2008 um 20.00 Uhr in der Stadthalle Hornberg das Jahreskonzert 2008.



Dieses Konzert ist unbestritten der musikalische Höhepunkt der jährlichen Auftritte.



Mit einem völlig neuen Programm unter dem Titel „Very British“ stellt sich die Kapelle der Öffentlichkeit vor!

Daher gilt es für die Musiker seit vielen Wochen, noch mehr als sonst zu üben.



Um sich auf die musikalische Herausforderung dieses Konzertprogramms vorzubereiten,

fand am vergangenen Wochenende, wie seit einer Reihe von Jahren, ein zusätzliches Probenwochenende statt.



Von Freitag bis einschließlich Sonntag waren insgesamt 12 Stunden Probentätigkeit, davon 8 Stunden Registerproben, eingeplant.



Bereits am Freitagabend, 07.März war eine Gesamtprobe angesetzt.



Am Samstag ging es dann voll zur Sache. Um effizient und erfolgreich zu proben, wurden sechs Gruppen gebildet

In allen Räumen des Vereinshauses, im Sitzungssaal des Rathauses, im Besprechungsraum der Feuerwehr und natürlich im Gemeindesaal wurde das anspruchsvolle Programm geprobt.



Dirigent Alois Huber war es wiederum gelungen, als Unterstützung einige Dirigentenkollegen aus der Umgebung zu gewinnen.



Andreas Hirt, Stadtkapellmeister in Furtwangen, in Niederwasser schon ein alter Bekannter, der Dirigent der Musikkapelle Riedböhringen, Thomas Spiegelhalter, Christian Ambs, Dirigent des Musikvereins Ettenheim-Wallburg, Stadtkapellmeister Thomas Rösch aus Vöhrenbach und der Dirigent der Jugendkapelle Aufen - Donaueschingen waren gerne bereit, hier unterstützend einzuspringen.



Alois Huber selbst hatte das Holzregister zur Ausbildung.



Ein Schwerpunkt der Arbeit war das Stück Pomp and Circumstance No.1 von Albert Loritz und die selection JAMES BOND 007 von Johan de Mey.



Nach sechs Stunden Registerproben folgte am Samstagabend um 20.00 Uhr noch eine Gesamtprobe.



Und selbst am Sonntagmorgen wurde nochmals eine zweistündige Vollprobe absolviert bei welcher eine Anwesenheit von fast unglaublichen 96 Prozent der Musikerinnen und Musiker festgestellt wurde.



Dabei wurde das gesamte Konzertprogramm zum ersten Mal in seiner ganzen Länge durchgespielt.

Am Ende der Intensivproben waren die Musiker geschafft und der Dirigent war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.





Musikalische Vorbereitung zum Jahreskonzert 2008 mit sechs Dirigenten:

von links:Thomas Rösch, Stadtkapellmeister Vöhrenbach; Markus Hildebrand, Dirigent Jugendkapelle Aufen; Alois Huber, Trachtenkapelle Niederwasser; Andreas Hirt, Stadtkapellmeister Furtwangen; Christian Ambs; Dirigent Musikkapelle Ettenheim-Wallburg; Thomas Spiegelhalter, Dirigent Musikkapelle Riedböhringen

 

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